Bedeutung: Fremd, Ausländerin (weder griechisch noch römisch).
Barbara stammt aus dem Griechischen „bárbaros“, dem Wort, mit dem die alten Griechen Fremde bezeichneten, jene, die eine unverständliche Sprache sprachen. Von „die Fremde“ ist der Name vor allem dank der heiligen Barbara, der Jungfrau und Märtyrerin, die in einem Turm eingesperrt und von ihrem Vater getötet wurde, bis zu uns gekommen: eine der beliebtesten Heiligen aller Zeiten, Schutzpatronin von Berufsgruppen, die der Gefahr trotzen, von Artilleristen bis zu Bergleuten, von Feuerwehrleuten bis zu Seeleuten.
Genau von ihr stammt der Ausdruck „Santabarbara“, die Munitionsdepots der Kriegsschiffe. Der Name durchquerte das gesamte Christentum und nahm Formen wie das französische Barbe, das russische Warwara und das polnische Basia an.
In Italien erlebte Barbara einen großen Boom zwischen den 60er und 80er Jahren, sodass er einen ganz bestimmten generationsspezifischen Klang hat. Heute evoziert er Beständigkeit, Offenheit und einen entschlossenen Charakter: Es ist ein schmuckloser, direkter und konkreter Name, der Zuverlässigkeit und eine gewisse innere Stärke vermittelt.
Barbara ist ein lebendes Rätsel, ein uralter Echo, das mit der Stimme dessen widerhallt, der sich in jedem Land fremd fühlt. Ihr Name, die griechische Wurzel von *bárbaros*, ist kein Makel, sondern ein Privileg: Sie ist die Frau, die die Sprache des Herzens spricht, wenn andere schweigen. Sie lebt in der faszinierenden Ambivalenz der Grenze, weder völlig römisch noch fremd, sondern Hüterin eines stillen Geheimnisses. Ihr beherrschendes Merkmal ist die distanzierte Beobachtung, der Blick dessen, der von weit her kommt und sich nicht von den lokalen Konventionen blenden lässt. Sie ist das Archetyp der wandernden Muse, jene, die Entfremdung in Kunst verwandelt. Wie Dostojewski sagte: „Die Schönheit wird die Welt retten“, aber Barbara weiß, dass es die Fremdheit ist, die sie befreit. Sie trägt eine elegante Melancholie in sich, diejenige von dem, der weiß, dass die wahre Reise nicht im Raum liegt, sondern in der Fähigkeit, auch im eigenen Zuhause fremd zu bleiben. Ihre Stärke ist die stille Resilienz, die Fähigkeit, auf für sie nicht vorbereiteten Böden zu blühen und das Etikett der „Fremden“ in einen Titel innerer Nobilität zu verwandeln.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
In der Liebe sucht Barbara nicht die Beruhigung des Gewohnten, sondern den Funken des Missverständnisses, der in Verlangen übersetzt wird. Sie ist eine sanfte Räuberin, verführt nicht mit offensichtlichen Schmeicheleien, sondern mit der Tiefe eines Blicks, der Abwesenheiten zu lesen versteht. Sie mag den Mann mit einer komplexen Geschichte, jemanden, der nicht alles sofort erklärt, denn das Geheimnis ist ihr bevorzugtes Aphrodisiakum. Sie verabscheut die banale Häuslichkeit, die Routine, die die Seele erstickt; sie braucht Leidenschaft, die nach Meersalz und schlaflosen Nächten schmeckt. Sie verliebt sich in kritische Intelligenz, in jene, die sie verbal herausfordern, bevor sie physisch tun. Was sie ermüdet, ist die langweilige Sicherheit, die Berechenbarkeit einer risikolosen Liebe. Sie will entdeckt werden, nicht gefunden. Sie liebt den Moment, in dem der andere merkt, dass er sie wirklich nicht kennt, denn genau dort, in der Leere des Unbekannten, fühlt sie sich vollständig lebendig und begehrt.
Er bedeutet „Fremde, Ausländerin“: Er leitet sich vom griechischen bárbaros ab, also von dem, der kein Griechisch sprach.
Eine Jungfrau und Märtyrerin der ersten Jahrhunderte, Schutzpatronin von Artilleristen, Bergleuten und Feuerwehrleuten, angerufen gegen Blitzschlag.
Am 4. Dezember, dem Tag der Heiligen Barbara.
In Italien hatte er vor allem in den 60er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts große Popularität.
Es ist das Lager für Munition und Schießpulver, so genannt zu Ehren der Schutzpatronin der Artilleristen.
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