Bedeutung: Gabe Gottes.
Aus dem Hebräischen 'Mattityahu', ins Griechische 'Matthías' übernommen.
14. Mai
Warum dieser Tag? Es ist der Tag, den der Namenstagskalender dieser Figur widmet: Matthias.
Apostel des 1. Jahrhunderts, in Jerusalem gewählt, um Judas Ischariot zu ersetzen. Er ertrug die Verfolgung und starb schließlich, weil er zu seinen Überzeugungen stand, ohne sie jemals zu verleugnen.
Was davon bleibt: Wir lernen, dass Treue es manchmal erfordert, die zu ersetzen, die gehen, und dass Standhaftigkeit teuer erkauft wird. Es ist der Mut, aufrecht zu bleiben, wenn alles zum Beugen einlädt.
Mattia wird in Frankreich, in Italien, in Spanien und in Deutschland am 14. Mai gefeiert.
Der Name „Mattia“ ist die italienische Form von Matthias, aus dem Griechischen Matthias, das seinerseits vom Hebräischen Mattityahu stammt, was „Gabe Jahwes“, die Gabe Gottes, bedeutet. Achtung vor dem falschen Freund: Im Italienischen entspricht Mattia Matthias – dem Apostel, der durch Losentscheid Judas unter den Zwölfen ersetzte, dessen Gedenktag am 14. Mai gefeiert wird –, während Matteo dem Evangelisten Matthäus entspricht.
In Italien sehr beliebt, wo Mattia seit den 2000er Jahren in der Topliste der männlichen Namen verbleibt, gewinnt es in Frankreich durch seinen mediterranen Charme an Boden. Es erinnert an Sonne, lateinische Wärme, eine fröhliche und direkte Energie. Getragen von italienischen Persönlichkeiten wie dem barocken Maler Mattia Preti oder Spitzensportlern, klingt es jung, dynamisch und sympathisch. Ein kurzer, melodischer, leicht zu liebender Name – die „Gabe Gottes“ mit transalpiner Note.
Mattia ist die Sonne, die ins Zimmer scheint. Energetisch, agil, spontan, dieses „Geschenk Gottes“ mit italienischem Touch hat ein leichtes Lachen und einen warmen Kontakt: Man fühlt sich sofort wohl bei ihm. Seine Laune sprüht, nie böswillig, eher von der Art, die die Stimmung hebt und Dramatik abbaut. Hinter dieser sympathischen Üppigkeit verbirgt sich ein treues Herz: Mattia liebt seine Menschen mit Kraft, Familie und Freunde an erster Stelle, mit mediterraner Offenheit. Er ist nicht der berechnendste Junge: Sein Ehrgeiz ist vorhanden, bleibt aber gesund, ohne den Zwang, um jeden Preis zu gewinnen; was er am meisten will, ist das Leben in vollen Zügen zu genießen, zu genießen, Tisch und gute Momente zu teilen. Der Name trägt das doppelte Licht von Matthias, dem Apostel, der nach Pfingsten durch Loswahl gewählt wurde, und von einer ganzen Lebenskunst transalpin: Man denkt an das barocke Feuer des Malers Mattia Preti, an die Feuerkraft der italienischen Fußballspieler, die diesen Namen auf den Feldern tragen. In Mattia steckt Bewegung, eine körperliche und fröhliche Energie, die ihm schwerfällt, stillzusitzen. Seine Stabilität ist in Ordnung, aber nicht seine Stärke: Er bevorzugt den Impuls vor der Routine, die Improvisation vor dem Zeitplan. Gesellig, ein wenig bezaubernd, braucht er nicht, Aufmerksamkeit zu fordern: Diese kommt natürlich zu ihm. Generation 2000, Mattia klingt entschieden jung, modern und sonnig, ein Name der heutigen Zeit, der an Urlaub am Süden erinnert. Man stellt ihn sich großzügig, taktile, immer bereit vor. Ein Begleiter von Energie und guter Laune, von denen man gerne sagt, dass sie Lust machen, Ja zum Leben zu sagen – und zu einer zweiten Runde.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Was die Wissenschaft sagt. Die Wirkung eines Vornamens auf den Charakter ist dokumentiert, und mehrere wissenschaftliche Studien haben sich damit befasst. Sie zeigen nicht, dass ein Vorname eine verborgene Persönlichkeit enthält, sondern dass er Aufmerksamkeit bindet, soziale Erwartungen auslöst und leicht verändert, wie andere auf uns reagieren. Lesen Sie unseren Artikel worauf die Psychologie der Vornamen beruht, um mehr zu erfahren.
Unter der Last des „Geschenks Gottes“ mag Mattia es nicht, dass man ihm gibt, er möchte geben. Seine Verführung ist eine langsame, fast rituelle Gabe, bei der jeder Blick eine kostbare Münze ist. Er jagt keine Herzen; er lässt andere in die Flamme seiner italienischen, warmen und umhüllenden Präsenz eintreten. In der Liebe ist er sinnlich, ohne grob zu sein, sensibel, ohne zerbrechlich zu wirken. Was zieht ihn an? Rohe Authentizität, die so schnell die Masken fallen lässt, wie sie sie aufgesetzt hat. Er sucht eine Seele, die es wagt, vor seiner eigenen Intensität verletzlich zu sein. Doch nichts erlischt schneller als die berechnende Kälte oder die vorgetäuschte Gleichgültigkeit. Die Langeweile der Routine tötet ihn; er braucht Leidenschaft, diesen Schauer, der die Haut zum Vibrieren bringt. Für Mattia ist Liebe ein heiliger Akt, ein Austausch von Lebensenergie. Im Gegenzug fordert er unerschütterliche Loyalität und unersättliche Neugier. Wenn du die Routine suchst, geh einfach weiter; wenn er dich erobern will, wird er das mit einer atemberaubenden Anmut tun, die dich den Atem stocken lässt.
Aus dem Hebräischen „Mattityahu“: „Gabe Gottes“ oder „Geschenk Jahwes“. Teilt dieselbe Wurzel und Bedeutung mit dem Namen Mateo.
Am 14. Mai, nach dem aktuellen Kalender. Vor der liturgischen Reform wurde er am 24. Februar gefeiert.
Der Apostel, der gemäß der Apostelgeschichte Judas Ischariot unter den Zwölfen ersetzte; er wurde durch Losentscheid ausgewählt.
Nein, es sind unterschiedliche Namen, obwohl sie dieselbe hebräische Wurzel und die Bedeutung „Gabe Gottes“ teilen. Sie entsprechen zudem zwei verschiedenen Aposteln.
Sehr sogar, besonders in Argentinien, Chile und Uruguay, wo er in den letzten Jahrzehnten zu den am häufigsten gewählten Jungennamen gehörte.
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