Bedeutung: Gabe Gottes.
Mattia ist die italienische Form von Matthias, aus dem griechischen Matthias, das seinerseits auf das hebräische Mattityahu zurückgeht, was „Gabe Jahwes“ bzw. „Gabe Gottes“ bedeutet. Vorsicht vor dem falschen Freund: Im Italienischen entspricht Mattia Matthias – dem Apostel, der nach dem Losentscheid Judas unter den Zwölfen ersetzte und am 14. Mai gefeiert wird –, während Matteo Matthäus, den Evangelisten, entspricht.
In Italien sehr beliebt, wo Mattia seit den 2000er Jahren fest in der Topliste der männlichen Vornamen verankert ist, gewinnt es in Frankreich durch seinen mediterranen Charme an Boden. Es erinnert an Sonne, lateinische Wärme, eine lächelnde und direkte Energie. Getragen von italienischen Persönlichkeiten wie dem barocken Maler Mattia Preti oder Spitzensportlern, klingt es jung, dynamisch und sympathisch. Ein kurzer, singender, leicht zu liebender Vorname – die „Gabe Gottes“ mit transalpinem Akzent.
Mattia ist die Sonne, die in den Raum tritt. Energetisch, lebhaft, spontan, hat dieser „Gabe Gottes“ im italienischen Stil ein leichtes Lachen und einen warmen Umgangston – man fühlt sich sofort wohl bei ihm. Sein Humor sprüht, ist nie bösartig, sondern eher die Art, die Stimmung macht und Dramatik abbaut. Hinter dieser sympathischen Exuberanz verbirgt sich ein treues Herz: Mattia liebt seine Angehörigen stark, Familie und Freunde stehen an erster Stelle, auf mediterrane, direkte Art. Er ist nicht der berechnendste Junge – sein Ehrgeiz ist vorhanden, bleibt aber gesund, ohne die Obsession, um jeden Preis zu gewinnen; was er vor allem will, ist das Leben in vollen Zügen zu genießen, zu profitieren, einen Tisch und gute Momente zu teilen. Der Vorname trägt das doppelte Licht des heiligen Matthias, des Apostels, der nach Pfingsten durch Losentscheid gewählt wurde, und einer ganzen transalpinen Lebensart: Man denkt an das barocke Feuer des Malers Mattia Preti, an die Leidenschaft italienischer Fußballspieler, die diesen Namen auf den Rasenflächen tragen. Bei Mattia gibt es Bewegung, eine körperliche und freudige Energie, die nur schwer stillsitzen kann. Seine Stabilität ist in Ordnung, aber nicht seine Stärke – er bevorzugt den Schwung vor der Routine, die Improvisation vor dem Terminkalender. Gesellig, ein wenig charmant, braucht er keine Aufmerksamkeit zu fordern: Sie kommt natürlich zu ihm. Generation 2000, Mattia klingt entschlossen jung, modern und sonnig, ein Vorname der heutigen Zeit, der nach Urlauben im Süden duftet. Man stellt ihn sich großzügig, taktile, immer startbereit vor. Ein Begleiter der Energie und der guten Laune, der Art, die Lust macht, dem Leben – und einer zweiten Runde – ja zu sagen.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Unter dem Gewicht der „Gabe Gottes“ mag es Mattia nicht, wenn man ihm gibt; er will schenken. Seine Verführung ist ein langsames, fast rituelles Opfer, bei dem jeder Blick ein kostbares Münzstück ist. Er jagt den Herzen nicht hinterher; er lässt die anderen an die Flamme seiner italienischen, warmen und einhüllenden Präsenz herantreten. In der Liebe ist er sinnlich, ohne brutal zu sein, sensibel, ohne zerbrechlich zu wirken. Was ihn anzieht? Die rohe Authentizität, die Masken so schnell fallen lässt, wie sie sie aufgesetzt hat. Er sucht eine Seele, die es wagt, in ihrer eigenen Intensität verletzlich zu sein. Im Gegensatz dazu erlischt nichts schneller als die berechnende Kälte oder die vorgetäuschte Gleichgültigkeit. Die Banalität langweilt ihn tödlich; er braucht Leidenschaft, diesen Schauer, der die Epidermis zum Vibrieren bringt. Für Mattia ist Lieben ein heiliger Akt, ein lebenswichtiger Austausch von Energie. Er verlangt im Gegenzug eine makellose Loyalität und eine unersättliche Neugier. Wenn Sie die Routine suchen, gehen Sie weiter; wenn er Sie erobern will, wird er dies mit einer blendenden Anmut tun, die Sie sprachlos zurücklassen wird.
Es ist die italienische Form von Matthias, aus dem Hebräischen Mattityahu, „Gabe Gottes“.
Matthias! Im Italienischen entspricht Mattia Matthias (dem Apostel), während Matteo Matthäus (dem Evangelisten) entspricht.
In Italien ist es ein sehr verbreiteter männlicher Vorname; anderswo kann er gelegentlich auch weiblich getragen werden.
Am 14. Mai, dem Tag des heiligen Matthias, des Apostels, der durch Losentscheid Judas ersetzte.
Ja, Mattia zählt seit den 2000er Jahren zu den Top-Vornamen für Jungen in Italien.
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