Lola ist die liebevolle Verkleinerungsform von Dolores (von Lolita zu Lola), ein Name, der seinerseits vom lateinischen Wort „dolor“ (Schmerz) abstammt, aufgrund der Sieben Schmerzen der Jungfrau Maria, deren Gedenktag der 15. September ist. Doch schon lange ist Lola frei geflogen und fungiert als eigenständiger Name – und welch ein Name: kurz, prägnant, mit einem Charme, der puren Süden atmet.
Er ist im spanischen kollektiven Gedächtnis mit Neonbuchstaben verewigt dank Lola Flores, „la Faraona“, und heute wird er von neuen Generationen mit Künstlern wie Lola Índigo wiederbelebt. Vor Jahrzehnten überschritt er die Grenzen: Die Kinks widmeten ihm eines der berühmtesten Songs des Rock.
Heute wird Lola als ein fröhlicher, koketter Name mit viel Persönlichkeit wahrgenommen, gleichzeitig klassisch und leidenschaftlich modern, Synonym für Kunst, Grazie und Charakter.
Wenn ein Name einen Takt haben würde, wäre es Lola. Sie ist reine Energie, die höchste der Liste, ein Wirbelwind aus Grazie, Humor und Frechheit, der einen Raum betritt und ihn zum Leuchten bringt. Bei Lola gibt es keine halben Sachen: Sie sagt, was sie denkt, lacht herzhaft, weint, wenn es nötig ist, und lacht sofort wieder. Sie hat Charme, sie hat Kunst, und eine nicht versteckte Notwendigkeit zu glänzen: Sie liebt die Bühne, ob Theater oder das Gespräch nach dem Essen.
Ihre Fantasie und ihre Unabhängigkeit sind enorm; sie ist frei, leidenschaftlich und allergisch gegen Anweisungen, wie sie zu leben hat. Die Kehrseite dieses ganzen Feuers sind Stabilität und Diplomatie, ihre schwachen Punkte: Sie kann impulsiv sein, die Stimmung wie den andalusischen Wind wechseln und die Wahrheit unverpackt sagen, manchmal zu direkt. Doch niemand bezweifelt je, dass sie authentisch ist.
Der Geist ist unverkennbar der von Lola Flores: „Wenn ihr mich liebt, geht weg“, die Kunst über der Technik, das Leben auf voller Lautstärke. Die Lolas sind meist die Seele jeder Versammlung, großzügig bis zur Grenze und ihren Nahestehenden treu, auch wenn sie laut streiten. Kokett, mutig und mit einem schwer zu übertreffenden Magnetismus, fällt Lola nicht einmal im Verborgenen unter; sie ist eine dieser Personen, an die man sich für immer erinnert, auch wenn man sie nur einmal tanzen sah.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Lola bittet nicht um Erlaubnis, sie tritt ein. Ihre Liebe ist ein tiefer Herzschlag, direkter Erbe der Sieben Schmerzen, was ihr eine magnetische und fast übernatürliche Intensität verleiht. Sie sucht keine leichten Spiele; sie braucht viszerale Chemie, diese elektrische Verbindung, die die Luft schwer macht. Es ist pure Sinnlichkeit, eine Mischung aus kindlicher Süße und reifem Feuer, die ihren Partner wie ein tröstlicher, aber unerschütterlicher Umarmung umhüllt.
Was sie wirklich in Wallung bringt, ist die Tiefe der Seele, die Fähigkeit, über die Oberfläche hinaus zu blicken, zu dieser lateinischen Essenz, die in ihrem Ursprung pulsiert. Doch ihre Geduld ist zart wie Seidenpapier. Oberflächlichkeit und emotionale Kälte sind ihr Verderben; wenn sie Mangel an Leidenschaft oder Authentizität erkennt, verfliegt sie mit der Eleganz derer, die wissen, dass sie mehr verdienen. Lola liebt mit offenem Herzen, Verletzlichkeit und Stärke verwoben. Sie duldet keine Gleichgültigkeit, denn am Ende ist ihr Name Synonym für Schmerz, der in Kunst verwandelt wird, und sie verlangt, dass ihr Partner dieser totalen Hingabe würdig ist.
Geboren als Verkleinerungsform von Dolores (Lolita→Lola), wird sie heute voll und ganz als Eigenname verwendet.
Aufgrund ihres Ursprungs in Dolores verweist sie auf die Schmerzen der Jungfrau (vom lateinischen dolor), obwohl sie heute als fröhlicher und kunstvoller Name wahrgenommen wird.
Am 15. September, dem Tag der Jungfrau von Schmerzen, von dem Lola abstammt.
Er ist sehr spanisch, wird aber in Englisch, Italienisch, Französisch oder Deutsch genau so verwendet; er ist bequem international.
Ucy sammelt den Namenstag jedes Vornamens, Land für Land — und die App erinnert dich automatisch am Tag deiner Kontakte.