Bedeutung: Wille, Willenskraft (wahrscheinlich).
Thelma ist einer jener seltenen Namen, deren Entstehung fast genau datiert werden kann: Er explodierte nach der Veröffentlichung des Bestsellers „Thelma“ im Jahr 1887 des viktorianischen Romanschriftstellers Marie Corelli, dessen Heldin eine schöne und stolze norwegische Prinzessin ist. Der Name steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem griechischen Wort thelêma, „Wille“ – eine Bedeutung, die perfekt zu diesen Figuren willensstarker Frauen passt.
In der angelsächsischen Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr populär, ist Thelma dank Schauspielerinnen wie Thelma Todd oder Thelma Ritter mit dem goldenen Zeitalter Hollywoods verbunden. In Frankreich bleibt sie seltener und bewahrt eine retro Eleganz, einen Hauch von klassischem Kino und Unabhängigkeit.
Heute wird Thelma als vintage und selbstbewusst wahrgenommen, sowohl süß im Ohr als auch voller Stärke. Der Film „Thelma & Louise“ (1991) hat den Namen dauerhaft mit der Idee der Freiheit und der Emanzipation der Frau verbunden.
Thelma ist Wille, der zu einem Namen geworden ist. Ihre griechische Etymologie, thelêma, sagt alles aus: Energie, die auf Handlung gerichtet ist, ein Charakter, der entscheidet und Verantwortung übernimmt. Geboren unter dem Federstrich eines viktorianischen Romanschriftstellers, getragen von stolzen Heldinnen und dem Mythos von Thelma & Louise, trägt dieser Name einen Ruf von Unabhängigkeit und Mut mit sich.
Man stellt sich eine entschlossene Thelma vor, ein wenig rebellisch, allergisch gegen Befehle, die sie nicht gewählt hat. Unter einer sanften und leicht retro Außenhülle – der Name hat den Charme alter Schwarzweißfilme – verbirgt sie das Temperament einer freien Seele, die lieber das Steuer in der Hand hält, als auf dem Beifahrersitz zu sitzen. In der Freundschaft bis zum Knochen loyal, ist sie die Art von Person, die bereit ist, hunderte Kilometer zu fahren, um einer engen Freundin zu helfen, sogar kopfüber.
Generationell spielt Thelma auf zwei Seiten: einerseits der Vintage-Geschmack der 1900er bis 1950er Jahre, der großer Hollywood-Schauspielerinnen; andererseits ein sehr zeitgenössisches Comeback, angetrieben durch die Liebe zu rehabilitierten alten Namen. Dies verleiht ihr eine zeitlose Eleganz, ein wenig aus der Mode, die freie Seelen anspricht.
Thelma hat Flair und eine schöne Portion Humor, oft von Ironie durchzogen. Sie mag keine halben Maßnahmen oder sanften Kompromisse. Ihre Fantasie und ihr Abenteuerdrang führen sie zum Unerwarteten, während ihre wilde Loyalität sie immer zu denen zurückbringt, die sie liebt. Leidenschaftlich, ganzheitlich, fähig zu Zärtlichkeit ebenso wie zu dramatischen Momenten, ist Thelma ein Name, der sich niemals in eine Schublade stecken lässt. Eine schöne Mischung aus altmodischer Süße und lebhaftem Feuer.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Thelma umwirbt nicht, sie erobert. Ihre Liebe ist eine Wucht, eine magnetische Entschlossenheit, die nicht um Erlaubnis fragt. Sie zu verführen ist ein Akt des reinen Willens: ein anhaltender Blick, eine präsenz voller Bedeutung, eine Sinnlichkeit, die sich als unvermeidliche Wahrheit behauptet. Sie spielt keine subtilen Spiele; sie will, sie nimmt, sie verwandelt Anziehung in eine unvermeidliche Verschmelzung. Was sie begeistert, ist Ambition, Hingabe und die Fähigkeit des anderen, ihrer Intensität standzuhalten. Andererseits langweilt sie nichts schneller als Tepidität, Unentschlossenheit oder Passivität. Sanftheit ist ihr tödlicher Feind. Sie braucht einen Partner, der es wagt, ihrer eigenen Hingabe zu entsprechen, jemanden, der ihrer intensiven Entschlossenheit frontal begegnen kann. Wenn die Seele zu leicht ist, zieht sich Thelma mit berechneter Kälte zurück und bevorzugt beherrschte Einsamkeit zu mittelmäßigen Beziehungen.
Er wurde durch den Roman „Thelma“ von Marie Corelli (1887) populär und steht im Zusammenhang mit dem griechischen thelêma, „Wille“.
Wille, Verlangen, Entschlossenheit – die Idee einer inneren Kraft.
Nein, Thelma hat keine Schutzpatronin im christlichen Kalender; es ist ein literarischer Name.
Er war zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr in Mode, besonders in der angelsächsischen Welt, und hat ein leichtes Retro-Comback erlebt.
Hauptsächlich aufgrund des Kultfilms „Thelma & Louise“ (1991), einem Symbol der Emanzipation.
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