Bedeutung: Gott hat gehört, jene, die hört und erhört.
Simone ist die weibliche Form von Simon, aus dem Hebräischen Shim‘on, „Gott hat gehört“. Ein biblischer Name schlechthin, verbunden mit dem Apostel Simon, der jedoch vor allem das französische 20. Jahrhundert dank der Kraft seiner großen Persönlichkeiten geprägt hat. Selten sind Namen so eng mit der Emanzipation und dem Denken verbunden.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, zwischen 1900 und 1940, sehr beliebt, evoziert Simone eine Generation von Frauen mit Charakter. Man kann ihn nicht aussprechen, ohne an Simone de Beauvoir, der Pionierin des Feminismus, an Simone Veil, Überlebende der Schoa und Urheberin des Schwangerschaftsabbruchgesetzes, die im Pantheon bestattet ist, oder an Simone Signoret, die immense Schauspielerin, zu denken. Der Name trägt eine Aura von Intelligenz, Mut und Freiheit.
Heute als Retro-Chic wahrgenommen, kehrt Simone unter jungen Eltern, die von seiner Noblesse und seinem feministischen Erbe fasziniert sind, wieder in die Mode. Es ist ein Name, der Respekt einflößt, geladen von Geschichte und Überzeugungen. Ein Name, der nicht leichtfertig getragen wird.
Simone fragt niemanden um Erlaubnis. Mit einer sehr starken Unabhängigkeit und einem fast auf Null reduzierten Bedürfnis nach Aufmerksamkeit verkörpert sie die freie Frau schlechthin – jene, die mit dem eigenen Kopf denkt, allein entscheidet und nicht auf die Zustimmung anderer wartet. Ihr hohes Streben ist nicht protzig: Es ist ein intellektuelles Streben, ein zäher Wille, Zeichen zu setzen und Dinge zu verändern, zum Beispiel nach dem Vorbild der großen Simone, die das Jahrhundert geprägt haben.
Sie ist nicht die Königin der Gesellschaft. Ihre maßvolle Diplomatie und ihr zurückhaltender Humor verraten einen eigenwilligen Charakter, manchmal etwas grob, der der Offenheit den Schmeicheleien vorzieht. Simone sagt, was sie denkt, selbst auf die Gefahr hin, zu verletzen. Man kann sich kaum vorstellen, dass sie ihre Ecken und Kanten abstumpft, um zu gefallen: Sie geht geradeaus ihren Weg, mit der Entschlossenheit dessen, der einen Namen trägt, der „Gott hat gehört“ bedeutet – denn Simone hört am Ende vor allem auf ihr eigenes Gewissen.
Hinter dieser Kämpferpanzerung verbirgt sich jedoch eine authentische Sensibilität, die ihre Kämpfe und Überzeugungen nährt. Ihre solide Stabilität verleiht ihr die Ausdauer, große Anliegen ein ganzes Leben lang zu verfolgen, ohne jemals nachzulassen. Simone ist nicht der Typ, der seine Meinung den Moden anpasst: Was sie für richtig hält, verteidigt sie bis zum Ende.
Es liegt nahe, an Simone de Beauvoir und Simone Veil zu denken: an die Intelligenz, den Mut, die Eleganz eines unverhandelbaren Engagements. Diesen Namen zu tragen bedeutet, das Geschlecht der Pionierinnen zu erben. Simone beeindruckt, manchmal einschüchternd, aber sie erzwingt Respekt. Eine Frau von Kopf und Herz, unabhängig bis in die Fingerspitzen, die es tausendmal lieber hat, allein recht zu haben, als in Gesellschaft unrecht zu haben.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Simone trägt eine uralte Echo im Herzen, eine Resonanz, die den Kuss in ein Gebet und das Verlangen in tiefes Zuhören verwandelt. Für ihn ist Lieben nicht aufzudrängen, sondern aufzunehmen; es ist die heilige Kunst, die Stille zwischen den Worten zu spüren, die Seele zu erreichen, noch bevor sich die Körper vereinen. Seine Verführung ist diskret, aber verheerend: Sie schreit nicht, sie flüstert. Sie blickt dich mit jener Intensität an, die verspricht, deine verborgensten Bedürfnisse zu erfüllen, und lässt dich die einzige gültige Stimme in einer lauten Welt fühlen. Er mag keine oberflächlichen Spiele, keine falschen Eroberungsstrategien. Was ihn anzieht, ist die rohe Authentizität, die nackte Wahrheit, die sich unter der Haut verbirgt. Im Gegenteil, die plaudernde Oberflächlichkeit, die Leichtigkeit, die nicht das Wesentliche berührt, stößt ihn ab. Simone sucht eine Seele, mit der er im Dunkeln dialogieren kann, wo jeder Atemzug ein gehaltenes Versprechen ist. Er ist ein Liebhaber, der zuhört, um zu antworten, nicht um zu gewinnen. Sein Sex ist ein Ritual der spirituellen und fleischlichen Verbindung, in dem der Hunger des anderen mit einer fast klösterlichen, aber brennenden Hingabe gestillt wird. Er besitzt dich nicht, er erfüllt dich. Und in dieser totalen Hingabe findet er seine größte, ekstatische Befriedigung.
Simone ist die weibliche Form von Simon, aus dem Hebräischen Shim‘on, „Gott hat gehört“. Es ist ein Name biblischen Ursprungs.
Es bedeutet „Gott hat gehört“ oder „die, die hört und erhört“.
Im Französischen ist Simone weiblich. Achtung: Im Italienischen ist Simone hingegen ein männlicher Name, gleichbedeutend mit Simon.
Dank herausragender Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts wie Simone de Beauvoir, Simone Veil und Simone Weil ist er zu einem Symbol für Intelligenz und weibliches Engagement geworden.
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