Bedeutung: günstig, günstig, glücklich.
Fausto ist ein leuchtender und vielversprechender lateinischer Name: Er stammt vom Adjektiv faustus ab, was „günstig, günstig, glücklich“ bedeutet, ein Wort, das die Römer als Formel des guten Omins auf Münzen und Inschriften meißelten. Es zu tragen, ist fast so, als trüge man ein Amulett des guten Glücks.
In der Antike bereits als Praenomen und Cognomen verwendet, hat der Name die Jahrhunderte dank des heiligen Faustus von Alexandria überdauert, eines unter Diokletian gemarterten Diakons, der am 19. November geehrt wird. In der Literatur ist es unmöglich, nicht an Goethes Faust zu denken, während im italienischen Imaginären der Name untrennbar mit einem Sportmythos verbunden ist: Fausto Coppi, „der Champion der Champions“, einer der größten Radfahrer aller Zeiten.
Heute ist Fausto ein klassischer männlicher Name, ein wenig altmodisch, aber immer solide, der ein Bild von Positivität, ruhiger Stärke und gutem Stern vermittelt. Wer ihn trägt, scheint unter einem gütigen Himmel geboren zu sein.
Fausto ist die lebendige Inkarnation des lächelnden Schicksals, eine in den Stein des „günstigen Omins“ gemeißelte Seele. Es ist kein Name, den man trägt, sondern ein goldenes Gewicht, das man anlegt: ein Hauptschlüssel für nie geöffnete Schlösser. Der Archetyp, der ihn beherrscht, ist nicht der Krieger, sondern der Erleuchtete Wanderer, jener, der das Licht dort sieht, wo andere nur Dunkelheit sehen, geleitet von der Idee, dass Glück kein Zufall ist, sondern ein physikalisches Gesetz, dem er sich anzupassen weiß. Sein dominierendes Merkmal ist eine stille Kühnheit, eine narzisstische Sicherheit, die nicht schreien muss, um gehört zu werden. Wie Goethe in seinem *Faust* sagte, findet der Mann, der sich nicht mit dem Bestehenden zufrieden gibt, sondern unermüdlich nach dem Besseren strebt, in diesem Namen seine moralische Kompassnadel. Fausto wartet nicht darauf, dass das Leben geschieht; er interpretiert es, lenkt es, verwandelt es in ein Drama, in dem er sowohl Regisseur als auch Hauptdarsteller ist. In ihm steckt eine magnetische, fast gefährliche Energie, die Menschen wie Motten zu einer Flamme zieht, die nicht verbrennt, sondern die Seele wärmt. Es ist die Schönheit des „Gütigen“, aber mit einem Schimmer von Ambition, der ihn stets in Bewegung hält, nie stillsteht, nie zufrieden ist.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
In der Liebe sucht Fausto nicht nach Komfort, sondern nach Verschmelzung. Er ist ein sinnlicher Raubtier, nicht im grausamen Sinne, sondern im hungrigen nach reinem Erlebnis. Seine Verführung ist ein langsames, süßes Vergiften: Er nutzt das Wort wie einen Zauber, um die Partnerin in eine Erzählung zu hüllen, in der sie die einzige Protagonistin ist. Er liebt die Leidenschaft, die die Grenze zwischen Hingabe und Selbstverlust berührt. Was ihn erregt, ist die Intensität des Abgrunds, der Blick, der sagt: „Ich kenne dich bis auf die Knochen.“ Er erträgt das Alltägliche nicht, die graue Routine, die die Seele erstickt; für ihn muss Liebe ein heldenhaftes Unterfangen sein, ein Blut- und Verlangenspakt. Wenn Langeweile oder Oberflächlichkeit an die Tür klopfen, flieht er, nicht weil er nicht liebt, sondern weil er spürt, dass die Seele welkt. Er sucht eine Komplizin, keine Bankgenossin: Jemanden, der mit ihm in die Leere blicken und statt der Angst die Schönheit einer neuen, gemeinsam zu schaffenden Welt finden kann.
Es bedeutet „günstig, günstig, glücklich“, vom lateinischen Adjektiv faustus des guten Omins.
Sie ist lateinisch: Faustus wurde im antiken Rom als Name und Spitzname verwendet.
Am 19. November, zum Gedenken an den heiligen Faustus von Alexandria, Diakon und Märtyrer.
Ja, Faustino ist eine abgeleitete Verkleinerungsform von Fausto mit derselben vielversprechenden Bedeutung.
Er ist ein etwas retro-klassischer Name, im 20. Jahrhundert verbreiteter, aber immer wegen seiner schönen Bedeutung geschätzt.
Ucy sammelt den Namenstag jedes Vornamens, Land für Land — und die App erinnert dich automatisch am Tag deiner Kontakte.