Bedeutung: Gott ist mein Licht / Feuer Gottes.
Uriel ist ein männlicher Vorname hebräischer Herkunft mit einer strahlenden Bedeutung: or/our, „das Licht“ oder „das Feuer“, und El, „Gott“, also „Gott ist mein Licht“ oder „Feuer Gottes“. Wie Michael, Gabriel und Raphael gehört er zur großen Familie der Erzengel-Vornamen, die auf -el enden, was „Gott“ bedeutet.
Uriel erscheint nicht im offiziellen biblischen Kanon, ist aber eine zentrale Figur in jüdischen Texten wie dem Henochbuch und dem 4. Buch Esdras, wo er führt, erleuchtet und Wissen vermittelt. Als einer der sieben Erzengel gilt er als Engel der Weisheit, des Lichts und der Wahrheit. Im katholischen Kalender wird er gemeinsam mit den anderen Erzengeln am 29. September, dem Fest des heiligen Michael, geehrt.
Weniger verbreitet als seine berühmten engelhaften Brüder, verführt Uriel durch seinen sanften und feierlichen Klang sowie seine leuchtende Symbolik. In jüdischen, christlichen und spanischsprachigen Kulturen getragen, wird er heute als ein edler, spiritueller und ein wenig mysteriöser Vorname wahrgenommen, der sowohl alt als auch originell wirkt.
Uriel trägt den strahlendsten der Erzengel-Vornamen: „Gott ist mein Licht“. Man schreibt ihm natürlich etwas Strahlendes, Helles zu, eine Fähigkeit, Situationen und Menschen zu erleuchten. Als Engel der Weisheit und des Wissens in der Tradition, inspiriert er das Bild eines nachdenklichen, neugierigen Geistes, der nach Verständnis strebt – jemanden, zu dem man geht, wenn man einen klugen Rat sucht.
Unter der Zahl 2, der der Harmonie und des Zuhörens, ist Uriel kein flammender Krieger wie der Michael der Schlachten, sondern eher ein Führer, Vermittler und Träger diskreten Lichts. Er besänftigt, verbindet und versöhnt. In ihm liegt eine Sanftheit und Tiefe, die es leicht macht, sich ihm anzuvertrauen; er weiß zuzuhören, ohne zu urteilen, und sieht tiefer als die Oberfläche.
Diese spirituelle und intellektuelle Dimension hindert ihn nicht daran, Feuer in sich zu tragen – die Etymologie spricht auch von „Feuer Gottes“. Unter dem ruhigen Nachdenken brodelt eine wahre Intensität, ein Anspruch an Sinn und Wahrheit, der ihn ganzheitlich machen oder sogar in seinen Werten unnachgiebig werden lassen kann. Uriel mag weder Lüge noch Oberflächlichkeit.
Selten und ein wenig mysteriös, verleiht der Vorname dem Träger eine einzigartige Aura, die zwischen Alt und Modern steht. Man stellt sich einen Uriel als sensibel, idealistisch, mit einer reichen Fantasie und einem Wissensdurst dar. Seine Herausforderung wird vielleicht sein, seinen kopflastigen, lichtdurchfluteten Geist im Konkreten des Alltags zu verankern. Doch wie der Erzengel, von dem er seinen Namen trägt, besitzt er das kostbare Geschenk, überall, wo er hingeht, etwas Klarheit zu bringen und zu führen, ohne zu erdrücken.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Unter dem Zeichen des göttlichen Feuers tritt Uriel nicht in die Liebe ein, er verbrennt darin. Als magnetischer Verführer projiziert er ein blendendes Licht, das einer Leidenschaft entspricht, die weder Schatten noch Halbschwäche duldet. Er sucht nicht zu erobern, er zieht durch spirituelle Gravitation an und bietet eine brennende Präsenz, die Seele und Sinne zum Vibrieren bringt. In seinen Armen ist die Umarmung ein Ritual, ein Austausch von Flammen, in dem Verletzlichkeit eine massive Waffe der Verführung ist. Was ihn langweilt? Gleichgültigkeit, diese eiskalte Leere, die seine innere Flamme erstickt. Uriel braucht einen Funken, einen Blick, der ihn sieht, der ihn verbrennt. Er liebt rohe Intensität, nächtliche Geständnisse, die die Wände erzittern lassen. Für ihn bedeutet Liebe, den anderen durch sein eigenes Feuer zu erleuchten. Er verlangt eine gleichwertige Flamme, eine Seele, die es wagt, in seinem Licht zu tanzen, ohne zu vergehen, sondern sich zu verwandeln. Uriel zu küssen bedeutet, sich bereit zu erklären, in seiner ganzen rohen Pracht enthüllt zu werden, ohne Filter, ohne Heuchelei.
Er bedeutet „Gott ist mein Licht“ oder „Feuer Gottes“, aus dem Hebräischen or/our (Licht, Feuer) und El (Gott).
Einer der sieben Erzengel der judenchristlichen Tradition, Engel der Weisheit und des Lichts, vorhanden im Henochbuch und im 4. Buch Esdras.
Am 29. September, dem Tag der Erzengel (Heiliger Michael), an der Seite von Michael, Gabriel und Raphael.
Er wird im offiziellen Kanon nicht genannt, kommt aber in jüdischen Texten wie dem Henochbuch und dem 4. Esdras vor.
Er ist hauptsächlich männlich; die entsprechende weibliche Form ist Uriela oder Uriella.
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