Bedeutung: Krone, Girlande.
Steven ist eine orthografische Variante von Stephen, abgeleitet vom griechischen Stephanos, was „Krone“ oder „Girlande“ bedeutet – die Lorbeerkranzkrone des Siegers. Der Vorname ehrt den heiligen Stephanus, den ersten christlichen Märtyrer (Protomärtyrer), der in Jerusalem gesteinigt wurde und dessen Gedenktag der 26. Dezember ist. Die Schreibweise mit „v“ ist eine phonetische Graphie, die vor allem im 20. Jahrhundert entstand und in den USA besonders populär wurde, während Großbritannien die klassische „ph“-Schreibung beibehielt.
Steven fand Mitte des Jahrhunderts seinen Rhythmus, fest und modern zugleich, und evoziert stets den sympathischen Mann vom Land – kompetent, kreativ und bescheiden. Seine Kurzform, Steve, ist einer der herzlichsten Vornamen der englischen Sprache; man kann sich einfach nicht überheblich geben, wenn man Steve heißt.
Von den Superproduktionen von Steven Spielberg bis zur Designrevolution von Steve Jobs verbindet sich der Vorname mit kreativen Köpfen, die ihr Feld neu definiert haben, dabei aber einen gewissen bodenständigen Charme bewahrt haben. Eine Krone, die zu Recht ohne Förmlichkeit getragen wird.
Steven ist der kreative Mann vom Land – zugänglich, kompetent und diskret einfallsreich, mit einer Persönlichkeit, die es ablehnt, die Tonart zu erhöhen. Sein Profil ist wunderbar ausgewogen: eine schöne Loyalität und wahre Stabilität, ein herzliches Humorgefühl und vor allem ein stark ausgeprägter Anteil an Phantasie, der ihn über das bloß Zuverlässige hinaushebt. Hier ist jemand, der große Ideen erfindet und diese, im Gegensatz zu vielen Träumern, auch wirklich in die Tat umsetzt.
Dies ist das Steven-Paradoxon, eingeschrieben in seine bekanntesten Träger. Steven Spielberg ließ Dinosaurier und Haie aus seiner reinen Phantasie auftauchen; Steve Jobs sah im Computer ein Objekt des Begehrens. Zwei Visionäre, die einen Fuß fest auf dem Boden hatten, und genau das ist die Signatur von Steven: Der Kopf in den Wolken, die Hände auf den Werkzeugen. Er trägt das alte Sinnbild des Namens – Stephanos, die „Krone“ oder Girlande des Siegers – mit Leichtigkeit und erreicht Erfolg, ohne je eine Krönung zu fordern.
Sozial ist Steven jemand, den man leicht mag. Seine Diplomatie und Sensibilität machen ihn zu einem guten Zuhörer und natürlichen Mitarbeiter, und „Steve“ ist vielleicht das entwaffnendste Kosewort der Einfachheit schlechthin – man kann sich einfach nicht überheblich geben, wenn man Steve heißt. Sein moderater Bedarf an Aufmerksamkeit führt dazu, dass er Applaus gerne annimmt, ohne zu murren, wenn er ausbleibt.
Bei einem Steven gibt es nichts Aufreizendes oder Extremes, und genau darin liegt sein Charme: Er ist der zuverlässige Freund, der einen auch mal mit einer verrückten und glänzenden Idee überrascht, während man ein Bier trinkt. Genug unabhängig, um seinen eigenen Weg zu gehen, genug stabil, damit man sich auf ihn verlassen kann, und genug einfallsreich, um das Leben interessant zu machen. Ein Steven baut Dinge, die Bestand haben – Unternehmen, Filme, Freundschaften – und tut dies so, als wäre es eine erfrischende Einfachheit. Kurzum, der Typ, den man sowohl als Partner als auch als Kumpel haben möchte.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Steven, dessen griechische Etymologie die schwere und leuchtende Last der „Krone“ trägt, nähert sich der Liebe als einer Suche nach Krönung. Er sucht nicht das Chaos, sondern die Anerkennung. Seine Verführung ist ein Opfer: Er webt Girlanden aus Worten und Präsenz für das, was er für würdig hält, geheiligt zu werden. Sinnlich in der Eleganz, bevorzugt er den intellektuellen Kuss vor der rohen Hingabe. Was ihn anzieht, ist der Glanz, diese seltene Aura, die den Aufwand der Eroberung rechtfertigt. Er möchte der König eines geteilten Reiches sein, in dem Loyalität der Eckpfeiler ist. Doch nichts langweilt ihn mehr als emotionale Mittelmäßigkeit oder der Verrat an Werten. Für Steven ist Liebe, eine Krone zu offerieren; sich im Gegenzug eine Krone aus Lügen oder Gleichgültigkeit offerieren zu lassen, ist eine Beleidigung seines Namens. Er liebt mit Würde und verlangt eine Reziprozität, die seinem inneren Titel entspricht.
Er stammt vom griechischen Stephanos ab, was „Krone“, „Girlande“ oder „Lorbeerkranz“ bedeutet – den Kranz des Siegers.
Es ist derselbe Vorname: „Steven“ ist eine phonetische Schreibweise, die in den USA populär wurde, während „Stephen“ die traditionelle, eher britische Form ist.
Der heilige Stephanus, Diakon der frühen Kirche und erster christlicher Märtyrer, dessen Geschichte in der Apostelgeschichte erzählt wird.
Am 26. Dezember, gefeiert als Tag des heiligen Stephanus (und zusammenfallend mit dem Boxing Day im Vereinigten Königreich und in Irland).
Steve und Stevie sind bei weitem die verbreitetsten.
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