Bedeutung: stammend aus Siena; die warme Farbe „Terradisienna“.
Sienna ist ein Vorname, der nach der Toskana und nach Malerei riecht: Er stammt von Siena, der rosa- und ockerfarbenen Stadt in Zentralitalien, deren berühmte „Terradisienna“ – dieser warme, braun-orangefarbene Pigment – die Paletten der ganzen Welt bereichert hat. Der Vorname selbst setzte sich in den 2000er Jahren in den angelsächsischen Ländern durch, maßgeblich getragen von der britischen Schauspielerin Sienna Miller, der Bohème-Chic-Ikone jener Zeit.
Hinter der Sanftheit seiner Klänge bewahrt Sienna eine spirituelle Verankerung: Die Stadt ist untrennbar mit der heiligen Katharina von Siena verbunden, einer gewaltigen Gestalt des Mittelalters, Mystikerin und Frau mit starkem Willen, was dem Vornamen eine Patin von Ansehen und einen Gedenktag am 29. April verleiht.
Heute wird Sienna als modern, sonnig und kosmopolitisch wahrgenommen. Er evoziert sowohl Kunst, das Licht des Südens als auch eine lässige Eleganz. In Frankreich verführt er die Eltern, die einen internationalen, weiblichen und leuchtenden Vornamen suchen, ohne in das Alltägliche abzugleiten.
Sienna hat die Farbe, die sie trägt: warm, leuchtend, ein wenig feurig. Es ist ein Vorname, der nach toskanischem Sonnenschein und bohemehafter Freiheit atmet, und seine Trägerinnen haben oft diese unwiderstehliche Mischung aus Sanftheit und starkem Charakter. Man spürt, dass sie bis in die Fingerspitzen kreativ sind, angezogen von Schönheit, Farben und Ästhetik – nicht aus Snobismus, sondern weil sie ein echtes Bedürfnis nach Harmonie in ihrer Umgebung haben.
Bei Sienna steckt etwas Schwung drin. Im Gleichklang mit den glamourösen Figuren, die den Vornamen populär machten, steht sie zu ihrem Stil, traut sich, sich zu unterscheiden, und hat keine Angst vor Blicken. Diese sonnige Selbstsicherheit verbirgt jedoch eine feine Sensibilität: Sienna erfasst die Stimmungen, ahnt das Ungesagte und erweist sich ihrem engen Kreis an Vertrauten gegenüber als erstaunlich loyal. Unter dem Glitzer steckt eine treue Freundin.
Ihre geistige Patin, Katharina von Siena, verleiht dem Vornamen eine unerwartete Tiefe: Eine Frau des Handelns und der Überzeugung, fähig, sich den Mächtigen entgegenzustellen. Man findet ein wenig von dieser Flamme bei den Siennas von heute wieder – eine Energie, die nur darauf wartet, einer Sache, einem Projekt, einer Leidenschaft zu dienen. Sie mögen es nicht, lauwarm zu sein.
Sienna ist zudem eine Entdeckerin in der Seele, kosmopolitisch, neugierig auf Fremdes und auf Begegnungen. Sie liebt die Bewegung und hasst Langeweile. Ihr schön natürliches Streben treibt sie dazu an, eine Spur zu hinterlassen, etwas Schönes und Beständiges zu erschaffen. Kurzum, ein Temperament, das so warm ist wie das Pigment, das ihm den Namen gab: intensiv, großzügig und niemals aus der Mode.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Sienna liebt mit der warmen Schwere und der Geduld der Erde. Ihr Herz ist keine flüchtige Flamme, sondern ein fruchtbarer Boden, bereit, alles aufzunehmen, um die Leidenschaft keimen zu lassen. Sie jagt nicht Herzen hinterher; sie zieht sie durch eine magnetische Anziehungskraft an, die eines alten Pigments, das der Zeit standhält. Für sie ist Verführung ein Akt der Transformation: Sie will die einzigartige Farbe im Auge ihres Partners werden, eine Mischung aus Bernstein und Ton, sinnlich und bodenständig. Sie sucht eine verwurzelte physische Verbindung, einen Kontakt, der an die Wärme der toskanischen Sonne auf dem Stein erinnert. Was sie jedoch langweilt, ist die oberflächliche Leichtigkeit, die kalte und distanzierte Art. Sie flieht die eiskalte Gleichgültigkeit, die keine Spuren hinterlässt. Für Sienna ist Liebe ein langsamer und tiefer Schaffensakt; sie braucht das Gefühl, dass ihr Partner bereit ist, zu graben, sich in diese rohe und authentische Schönheit zu versenken, ohne zu versuchen, ihr zu entfliehen.
Aus der italienischen Stadt Siena in der Toskana und der Farbe „Terradisienna“, die ihren Namen davon ableitet.
„Von Siena“; in der Erweiterung die warme, braun-orangefarbene Tönung des berühmten Pigments.
Am 29. April, mit der heiligen Katharina von Siena, der der Stadt am nächsten stehenden Heiligen.
„Siena“ ist die ursprüngliche italienische Schreibweise; „Sienna“ mit zwei n ist die in der angelsächsischen Welt als Vorname am weitesten verbreitete Form.
Als Vorname ja: Er setzt sich in den 2000er Jahren durch, insbesondere dank der Schauspielerin Sienna Miller.
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