Bedeutung: die Lilie, Symbol der Reinheit.
Lili ist das Lächeln in Person: zwei klare Silben, eine kleine, kindliche und zugleich retro klingende Melodie. Ursprünglich war es vor allem ein zartes Kosenamen, den man Elisabethen, Lilianen und Alices gab, bevor es sich emanzipierte und seit den 2000er Jahren zu einem eigenständigen, sehr beliebten Vornamen wurde.
Seine poetischste Bedeutung verbindet ihn mit dem lateinischen Wort lilium, der Lilie, der Blume der Reinheit, Unschuld und des Lichts, die in der gesamten christlichen Ikonographie zu finden ist. Der Kalender verbindet ihn mit der Heiligen Elisabeth von Ungarn, einer Prinzessin des 13. Jahrhunderts, die den Luxus aufgab, um sich um die Armen zu kümmern, und die am 17. November gefeiert wird.
In Frankreich hat Lili eine Aura, die sowohl vintage als auch spritzig ist: Er erinnert an die Cafés-Concerts, an alte Lieder und eine gewisse pariserische Fröhlichkeit, bleibt dabei aber zutiefst modern. Es ist ein kurzer, fröhlicher Vorname, der sich in jedem Alter gut tragen lässt und mit einer frechen Leichtigkeit durch die Moden geht.
Lili hat das Temperament ihres Namens: leuchtend, spritzig, unmöglich, lange zu ignorieren. In ihr steckt eine ansteckende Fröhlichkeit, eine Art, die Dinge leichter zu machen, die dazu führt, dass man sie überall einlädt. Hinter der Lilie, die ihr ihre Bedeutung von Reinheit und Licht gibt, verbirgt sich eine zutiefst warme Seele, deren größtes Vergnügen es ist, anderen Gutes zu tun. Ihre Zahl 6, die Zahl des Herdes und der Harmonie, sagt alles: Lili liebt es zu lieben, zu empfangen, über ihre kleine Welt zu wachen.
Diese solare Seite ist keine Oberflächlichkeit. Das Erbe der Heiligen Elisabeth von Ungarn, dieser Prinzessin, die Paläste gegen die Fürsorge für die Armen tauschte, hallt in einer wirklich großen Großzügigkeit wider, einem Sinn für Schenken, der keine Aufhebens macht. Lili kann ohne Übergang vom hellen Gelächter zu einer ganz einfachen Zärtlichkeit für jemanden, der sich nicht wohl fühlt, wechseln.
Was den Charakter betrifft, mischt sie eine künstlerische Ader, man denkt an Lili Boulanger und ihre außergewöhnliche musikalische Sensibilität, und einen echten praktischen Sinn für den Alltag. Lili ist spontan, gesellig, ein wenig kokett, mit einem neckischen Humor, der niemanden verschont, angefangen bei ihr selbst. Sie braucht Zuneigung und zeigt dies auch, ohne Umschweife. Man wirft ihr manchmal vor, allen gefallen zu wollen oder sich in tausend Wünsche zu zerstreuen. Aber man verzeiht ihr alles, denn wenn eine Lili einen Raum betritt, ist es ein bisschen Frühling, der einkehrt: leicht, farbenfroh und erstaunlich treu, sobald sie einen angenommen hat.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Lili, diese aus weißer Lilie gewebte Seele, jagt nicht ephemeren Leidenschaften hinterher. Ihr Ansatz der Intimität ist von chirurgischer Reinheit, sinnlich, ohne schwer zu sein. Sie verführt durch eine magnetische Sanftheit, diese seltene Fähigkeit zuzuhören, die jeden zu ihrem absoluten Vertrauten macht. In der Liebe sucht sie totale Transparenz, diese Verbindung, in der sich Seelen ohne Masken berühren. Allerdings kann ihre anspruchsvolle Natur in Bezug auf die emotionale Treue sie im Angesicht von Doppelbödigkeiten rücksichtslos machen. Was sie zutiefst langweilt, ist die Befleckung: Lügen, Machtspiele oder die distanzierte Kälte. Sie braucht einen Partner, der die Heiligkeit ihres Vertrauens respektiert, einen Hochseilartisten, der die Flamme lebendig hält, ohne sie zu verzehren. Für sie bedeutet Lieben, die Blume zu bewahren; jeder Versuch, sie zu zerbrechen, um sie zu besitzen, lässt sie sofort fliehen, zurücklassend den nostalgischen Duft eines nicht gehaltenen Versprechens.
Die Lilie, Symbol der Reinheit, nach dem lateinischen lilium; historisch ist es auch eine Koseform von Elisabeth und Liliane.
Am 17. November, mit der Heiligen Elisabeth von Ungarn; einige feiern es auch am 4. Juli (Elisabeth von Portugal).
Beides: Lange Zeit ein liebevoller Spitzname, ist er heute vollständig als eigenständiger Vorname gegeben.
Er erlebt seit den 2000er Jahren einen starken Aufschwung, getragen von der Mode der kurzen und retro Vornamen.
Lily ist die englische Schreibweise, Lilou eine längere Variante; alle teilen das Imaginäre der Lilie.
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