Bedeutung: Nacht; dunkel wie die Nacht.
Leila entfaltet eine ganze Phantasie der orientalischen Nacht: Der Name stammt vom arabischen Wort „layl“ für „die Nacht“ und evoziert eine dunkle Schönheit, eine umhüllende Sanftheit, ein Geheimnis der Dämmerung. Der Vorname ist untrennbar mit der großen Liebesgeschichte der arabisch-persischen Literatur verbunden, „Layla und Majnun“, wo die unmögliche Liebe den Helden vor Verlangen wahnsinnig werden lässt.
In Frankreich hat sich Leila (mit oder ohne Trema) ab den 1970er- und 1980er-Jahren als elegante Brücke zwischen den Kulturen durchgesetzt, sowohl zutiefst orientalisch als auch im Französischen perfekt lesbar. Seine flüssige Melodik und seine sanfte Klangfarbe haben ihn zu einem der am häufigsten gewählten weiblichen Vornamen arabischer Herkunft jenseits seines Ursprungsgebiets gemacht.
Heute bewahrt Leila ein warmes, poetisches und kosmopolitisches Image. Unsterblich gemacht durch den Song „Layla“ von Eric Clapton, verführt er Familien, die einen Namen suchen, der sowohl in einer reichen Tradition verwurzelt ist als auch universell getragen wird.
Leila schreitet mehr im Licht des Mondes als dem der Sonne voran: Alles an ihr atmet Sanftheit, Tiefe und eine seltene Sensibilität (9/10). Getreu ihrer Etymologie – der Nacht – besitzt sie dieses Umhüllende und Geheime, eine Präsenz, die beruhigt, ohne sich jemals aufzudrängen. Man schreibt ihr gerne eine poetische Verspieltheit (8/10) zu, eine Vorliebe für Stimmungen, Musik und berührende Worte: Es ist kein Zufall, dass der Name die Jahrhunderte im Herzen der schönsten arabisch-persischen Liebesgeschichte und einer der berühmtesten Rockballaden der Welt überdauert hat.
Seine Stärke ist die der dauerhaften Bindungen. Treu (8/10) und diplomatisch (7/10) pflegt Leila tiefe Freundschaften und weiß zuhören wie nur wenige Menschen; man vertraut sich ihr an, weil man spürt, dass sie nicht urteilt und zurückhält. Dieselbe Sensibilität kann sie jedoch schüchtern gegenüber sich selbst machen: Ihr Bedürfnis nach Aufmerksamkeit bleibt moderat (5/10), sie beleuchtet lieber andere, statt selbst im Rampenlicht zu stehen. Unter ruhigen Fassade besitzt sie dennoch eine schöne Unabhängigkeit (6/10) und eine beruhigende Stabilität (6/10), die sie verankern, wenn das Leben ins Wanken gerät.
Generationell trägt Leila ein warmes und kosmopolitisches Image, diesen Charme eines Namens, der mehrere Kulturen verbindet, ohne je veraltet zu wirken. Im Sinne von Leïla Slimani oder Leïla Bekhti evoziert er Frauen, die sowohl diskret als auch intensiv sind, die mit Anmut und Überzeugungen voranschreiten. Leila ist die ruhige Schönheit der Nacht: weniger im Glanz als in der Nuance, weniger im Lärm als in der wahren Tiefe.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Leila, Tochter der Nacht, jagt nicht dem grellen Licht des Tages hinterher. Sie bevorzugt das im Schatten geflüsterte Geständnis, dort, wo die Masken fallen und die Wahrheit sinnlich wird. In der Verführung ist sie ein betörendes Rätsel, ein Jasmin-Duft, der nach ihrem Vorbeigehen verbleibt. Ihr Charme ist nicht lautstark, er ist magnetisch, zieht den anderen in ihre dunkle Tiefe. Sie mag keine öffentlichen und vulgären Erklärungen; für sie ist der Akt der Liebe eine intime Gemeinschaft, ein Teilen von schweigsamen Momenten, die vor Bedeutung nur so strotzen. Was sie langweilt? Die Banalität, der seelenlose Glanz, die Oberflächlichkeit, die es verweigert, in die Abgründe hinabzutauchen. Sie sucht eine Seele, die in ihrer Dunkelheit mit Eleganz navigieren kann, ohne Angst, ohne zu urteilen. Für Leila ist die Liebe eine sternenklare Nacht: ruhig, weit und von einer Intensität, die sich nur aus dem Herzen erklärt.
Leila ist arabischer Herkunft, vom Wort layl, das „die Nacht“ bedeutet. Er wird auch in den persischen und türkischen Kulturen getragen.
Leila bedeutet „Nacht“, mit der Vorstellung einer dunklen und nachtblütenhaften Schönheit; man übersetzt es manchmal mit „Liebesnacht“.
Da er nicht mit einer Heiligen verbunden ist, hat der Name kein offizielles katholisches Fest; die französischen Zivilkalender führen oft den 22. März.
Beide existieren nebeneinander: Leïla folgt der klassischen arabischen Transkription, Leila ist die international am weitesten verbreitete vereinfachte Schreibweise.
Aus der arabisch-persischen Erzählung „Layla und Majnun“ (12. Jahrhundert), einem der berühmtesten Liebesgedichte des muslimischen Welt.
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