Bedeutung: der Bär, der tapfere.
Wenige Vornamen rufen so viel Phantasie hervor wie Arthur. Dahinter erhebt sich der legendäre König von Britannien, das in den Felsen gerammte Schwert Excalibur, der Runde Tisch und seine Schar von Rittern. Seine keltische Etymologie, artos, „der Bär“, sagt bereits die ruhige Kraft und den Mut aus.
Lange als verstaubter Vorname betrachtet, hat Arthur seit den 1980er Jahren eine spektakuläre Renaissance erlebt und ist wieder zu einem festen Bestandteil in französischen Entbindungsheimen geworden. Er besitzt den seltenen Charme, sowohl sehr alt als auch sehr frisch zu sein, aristokratisch, ohne steif zu wirken.
Die Literatur hat ihn sehr geliebt – von Arthur Rimbaud, dem jugendlichen Dichter, bis zu Arthur Conan Doyle, dem Vater von Sherlock Holmes – was ihm einen Hauch von Kühnheit und Intelligenz verleiht. Heute stellt man ihn sich gerne als neugierig, ein wenig träumerisch, mit einem Hauch ritterlicher Solidität vor. Ein Vorname, der schöne Geschichten verspricht und sich sowohl in kurzen Shorts als auch im Dreiteiler gleichermaßen gut trägt.
Arthur trägt den Vornamen eines Königs, und das merkt man: In ihm steckt eine (9/10) fast ritterliche Loyalität, eine tiefe Verbundenheit mit seinem Wort und seiner Clique. Er ist der Freund, der seine Versprechen hält und seine Leute verteidigt, ohne lange nachzudenken – geradeaus wie sein Namensgeber, der Souverän des Runden Tisches, der die Treue zur Kunst des Regierens erhob. Unter manchmal zurückhaltendem Äußeren verbirgt sich bei Arthur eine eiserne Wirbelsäule.
Seine Etymologie, „der Bär“, spricht diese ruhige Kraft gut aus: mächtig, aber selten demonstrativ. Der Ehrgeiz (8/10) ist vorhanden, fest verankert, gepaart mit einer Energie (7/10), die ihn zu Taten und Herausforderungen antreibt. Doch seine Zahl 5 fügt das Körnchen Wahnsinn hinzu, das ihn daran hindert, ein zu ernster Ritter zu sein: Arthur ist ein Abenteurer, neugierig auf alles, gierig darauf, Geschichten zu erleben und allergisch gegen Routine. Er liebt Questen, ob real oder innerlich.
Dieses Cocktail aus loyalen Bären und träumerischem Entdecker findet sich bei seinen berühmten Namensvettern wieder, von Rimbauds poetischer Flucht bis zum deduktiven Geist von Conan Doyle. Arthur hat literarisches Panache im Blut, eine Fantasie (7/10), die durchscheint, und eine gut genährte Phantasie. Als Vintage-Vorname, der seit den 1980er Jahren triumphierend in Mode gekommen ist, trägt er diese elegante Mischung aus Alt und Neu, aristokratisch ohne Snobismus. Weniger versiert in der Diplomatie des Salons (6/10) als in der direkten Ehrlichkeit, bevorzugt er Ehrlichkeit vor Kompromissen. Unabhängig (7/10), aber zuverlässig, mutig, aber zärtlich zu den Seinen, ist Arthur einer dieser Vornamen, die einen Charakter versprechen: den eines Pausenhof-Königs, der im Handumdrehen zu jemandem wird, auf den man sich wirklich verlassen kann.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Arthur liebt mit der majestätischen Schwere seines Ahnen, des Bären. Er jagt den Herzen nicht hinterher, er empfängt sie in seiner Höhle. Für ihn ist Verführung ein Akt der Präsenz, nicht der Performance. Es muss eine rohe Kraft geben, eine Authentizität ohne Maske. Er wird von Seelen angezogen, die Tiefe haben, solche, die sich nicht unter dem Gewicht des Alltags biegen. Aber Vorsicht: Seine Geduld hat Grenzen. Unbedeutendheit, leere Frivolität und kindische Spiele ermüden ihn augenblicklich und lassen ihn in seine undurchdringliche Schale zurückziehen. Er sucht eine Vertrautheit, die so fest ist wie die Erde unter seinen Pfoten. Er will eine körperliche und spirituelle Verbindung, in der man sich beschützt fühlt, während man vollständig gesehen wird. Er ist nicht standardmäßig sanft, aber seine Zärtlichkeit, einmal gewonnen, ist von unerschütterlicher Treue. Man muss wagen, das Tier zu nähern, um den Menschen zu entdecken, mit seiner tiefen Wärme und seinem beschützenden Instinkt.
Er stammt wahrscheinlich aus dem Keltischen artos, „der Bär“, daher die Idee von Kraft und Tapferkeit.
Am 15. November im Kalender der Vornamen.
Ein legendärer Souverän von Britannien, Held des Runden Tisches und des Schwertes Excalibur, zwischen Geschichte und Mythos.
Beides: Sehr alt, er hat seit den 1980er Jahren ein deutliches Comeback erlebt.
Die katholische Tradition ehrt vor allem Figuren wie den seligen Arthur Bell; der Vorname ist vor allem vom legendären König geprägt.
Ucy sammelt den Namenstag jedes Vornamens, Land für Land — und die App erinnert dich automatisch am Tag deiner Kontakte.