Bedeutung: Stein, Fels.
Pedro ist buchstäblich ein Name mit Fundamentcharakter. Er entsteht aus den Worten, die Jesus an seinen Apostel Simon richtete: „Du bist Petrus (Fels), und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“ Das Aramäische Kefa wurde ins Griechische als Petros und ins Lateinische als Petrus übersetzt, und so wurde dieser Fischer aus Galiläa zum ersten Papst und zu einer der Säulen des Christentums. Wenige Namen tragen eine so direkte symbolische Last: Solidität, Grundlage, Fels.
San Pedro wird am 29. Juni zusammen mit San Pablo gefeiert, ein wichtiges Datum im Kalender. Die Petersbasilika im Vatikan, das Herz der katholischen Kirche, trägt seinen Namen, und in Spanien haben zahlreiche Pedros regiert und geherrscht, darunter König Pedro I. von Kastilien, der je nach Erzähler „der Grausame“ oder „der Gerechte“ genannt wurde.
Heute bewahrt Pedro einen authentischen und edlen Charme, einfach, aber mit tiefen Wurzeln. Er klingt nach einem ehrbaren und vertrauenswürdigen Mann, ohne Ansprüche. Sein Kosename „Perico“ ist von einer sehr spanischen Zärtlichkeit – so sehr, dass er umgangssprachlich auch die Bezeichnung für ein Fußballteam trägt – und „Pedrito“ strahlt vor Zärtlichkeit. Ein absoluter Klassiker, der nie versagt.
Dem Pedro kommt der Charakter in den Namen geschrieben: Er ist Stein, er ist Fels, er ist Fundament. Die numerologische 4 und das evangelische Petros verbinden sich in einer Persönlichkeit von unerschütterlicher Stabilität (8) und Loyalität (9). Pedro ist der Freund von immer, der nicht versagt, der in zwanzig Jahren noch genau so da sein wird wie heute. Einfach, ehrbar und ohne Heuchelei, vermittelt er ein sofortiges Vertrauen: Man weiß, dass sein Wort sein Wort ist, wie das des Fischers aus Galiläa, auf dem eine ganze Kirche errichtet wurde.
Diese Festigkeit hat ihre verspielte Rückseite. Unter der scheinbaren Nüchternheit verbirgt Pedro einen authentischen und volkstümlichen Humor (7), mit treffenden Sprüchen und angeregtem Beisammensein nach dem Essen, ganz im Geiste des Einfallsreichtums eines Almodóvar oder der volkstümlichen Schärfe, die „Perico“ absondert. Er ist kein Mann von ungebändigten Phantasien (fantaisie 4): Seine Füße stehen fest auf dem Boden, er bevorzugt das Konkrete vor dem Ätherischen und praktische Lösungen vor Schlenkern. Seine Energie (6) ist konstant, eher von nachhaltiger Anstrengung als von Ausbrüchen geprägt.
Im Grunde verbirgt sich eine schüchterne Sensibilität (6), die er für seine Menschen aufbewahrt, und eine ruhige Unabhängigkeit (6): Er braucht nicht zu befehlen oder zu glänzen, lässt sich aber auch nicht bevormunden. Sein Ehrgeiz (6) ist maßvoll, eher darauf bedacht, die Dinge gut zu machen, als die Welt zu erobern, und seine Diplomatie (5) ist direkt, ohne Umwege. Vorsicht vor seiner Sturheit, wenn ihm etwas zwischen die Augen springt: Dieselbe Festigkeit, die ihn vertrauenswürdig macht, kann ihn stur werden lassen. Aber man verzeiht ihm alles, denn Pedro ist vor allem der Fels, auf dem man baut. Ein sicherer Wert (besoin_attention 4), von denen man nicht genug bekommen kann.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
Pedro spielt nicht mit der Liebe, er baut sie. Sein Name, geboren aus dem *petra*, dem festen Fels, auferlegt ihm eine Ethik der Beständigkeit. Er sucht nicht das flüchtige Feuer ungebändigter Leidenschaft, sondern die dauerhafte Wärme eines Zuhauses, das dem Wind standhält. Seine Verführung ist tektonisch: langsam, unvermeidlich, schwer wie Granit. Er blickt auf seinen Partner nicht als ein Konsumobjekt, sondern als Fundament. Er wird von unerschütterlicher Loyalität angezogen, von jener Frau, die weiß, dass wahre Liebe mit Geduld gemeißelt wird und nicht in Läden gekauft wird. Doch seine größte Gefahr ist die Starrheit. Wenn sich das Rhythmus der Beziehung monoton gestaltet oder es an emotionaler Flexibilität mangelt, wird er zu einem unüberwindbaren, kalten und unbeweglichen Berg. Ihn interessiert der leichte Tanz der oberflächlichen Liebenden nicht; er sucht das Bündnis. Für Pedro ist Liebe schützen, das Schicksal verankern. Wenn du es schaffst, diesen Stein zu bewegen, wird er dich nicht fallen lassen, aber er wird dich auch nicht frei fliegen lassen. Es ist eine Liebe, die umarmt, aber auch mit der stillen Kraft des Ewigen gefangen hält.
Er bedeutet „Stein“ oder „Fels“, aus dem Lateinischen Petrus und dem Griechischen petros.
Aus den Worten Jesu an seinen Apostel Simon, den er Cephas nannte („Fels“ auf Aramäisch), was später als Petrus übersetzt wurde.
Am 29. Juni, dem gemeinsamen Festtag von San Pedro und San Pablo.
Ein Fischer aus Galiläa, Apostel Jesu und gilt als der erste Papst der katholischen Kirche.
Perico und Pedrito sind die gebräuchlichsten; Perico ist sogar die umgangssprachliche Bezeichnung für den RCD Espanyol.
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