Jupp ist die herzliche, norddeutsche Kurzform von Joseph und verweist in seiner Herkunft direkt auf den heiligen Josef, den Patron der Kirche. Dieser Name hat sich über die Jahrhunderte von einer religiösen Bezeichnung zu einem beliebigen, umgangssprachlichen Rufnamen entwickelt, der vor allem in Rheinland und Westfalen sowie im Norden Deutschlands eine lange Tradition genießt. Er strahlt eine gewisse Bodennähe aus und wirkt weniger feierlich als sein langer Ursprung, behält aber die verborgene Würde eines alten Heiligennamens bei.
Wer Jupp heißt, der wirkt auf den ersten Blick oft wie der nette Kerl von nebenan: bodenständig, zuverlässig und immer gut gelaunt. Unter der vielleicht etwas derben Fassade verbirgt sich jedoch ein Mensch mit viel Herz und einem feinen Gespür für das Wesentliche im Leben. Jupp ist nicht der Typ für leere Phrasen, sondern für echte Taten und ein offenes Ohr, wobei er seine gute Laune nicht zuletzt durch ein charmantes Augenzwinkern transportiert.
Ein spielerisches Porträt — mit einem Augenzwinkern zu lesen.
In der Liebe ist Jupp der treue Begleiter, der Romantik nicht mit übertriebenen Gesten, sondern mit beständiger Zuwendung beweist. Er sucht keine kurzlebigen Affären, sondern den sicheren Hafen in einer Partnerschaft, in der man sich aufeinander verlassen kann. Sein Charme liegt in seiner Authentizität; er macht seiner Partnerin das Leben leicht, indem er sie dort abholt, wo sie steht, und sie mit seiner unprätentiösen Art zum Strahlen bringt.
Es handelt sich primär um eine Kurzform von Joseph, die sich jedoch im Sprachgebrauch so sehr verselbständigt hat, dass sie heute als eigenständiger Rufname wahrgenommen wird.
Besonders im Rheinland, in Westfalen und in Norddeutschland ist Jupp als traditioneller Vorname oder Spitzname sehr häufig anzutreffen.
Da Jupp auf Joseph zurückgeht, wird der Namenstag traditionell am 19. März gefeiert.
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